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Unseriöse Umzugsunternehmen: Vorsicht vor Billigangeboten
Nicht einmal 300 Euro sollte der Umzug mit einer Spedition aus Mülheim laut Angebot kosten - am Ende wurden allein für den Transport der Möbel 900 Euro fällig.
Über versteckte Vetragsklauseln zocken unseriöse Speditionen immer wieder Kunden ab. Sie bieten Ihren Service zu extrem günstigen Preisen (auf den ersten Blick) an und fordern erst am Umzugstag selbst horrende Summen. Vor allem ältere Menschen fallen immer wieder auf diese Lockangebote herein.
In einem zweiten Fall ging es sogar so weit, dass die Umzugsfirma damit drohte, die Möbel zu behalten, wenn die geforderten 3.800 Euro (statt wie vorher vereinbart 800 Euro) nicht bezahlt werden würden. Am Ende musste die 77-jährige Auftraggeberin 1.000 Euro zahlen, um die Möbel zurück zu bekommen.
Der Geschäftsführer des Bundesverbandes für Möbelspedition und Logistik warnt vor den Billigangeboten, die oft per Flyer oder Anzeigen in Tageszeitungen beworben werden und z.B. Seniorenrabatte offerieren.
Es sei bekannt, dass es unseriöse Firmen gäbe, die vielleicht noch nicht einmal eine richtige Lizenz oder eine gewerbliche Anmeldung vorweisen könnten und die evtl. sogar organisiert zusammen mit anderen Firmen die Abzocke betreiben. Auffällig sei, dass bei solchen Speditionen die Adressen und Telefonnummern häufig wechseln würden.
Wer selbst auf so ein vermeintliches Schnäppchen hereingefallen sei, sollte unbedingt den Verband informieren.
Nützliche Tipps: Achten Sie auf das "Goldene Känguru" - ein Abzeichen, das die Seriosität der Firma sichert - und weitere Qualitätsmerkmale von Umzugsfirmen und vergleichen Sie immer mehrere Umzugsangebote, so dass große Preisabweichungen einer Firma sofort auffallen.
Quelle: u.a. derwesten.de
